Farbklecks24 ist ein D2C-Onlineshop rund um Farben mit breitem Sortiment und schmalen Margen. Das Jahresziel waren 10 % Wachstum. Nach der Umstellung auf Performance Based Bucketing in PMax stehen +53 % Umsatz bei nur +31 % Budget, und das ROAS-Ziel von 5,1 bis 5,2 hält.
Kurz gesagt: Farbklecks24 wächst im Vergleich zum Vorjahr um 53 % im Umsatz, bei nur 31 % mehr Budget und einem gehaltenen ROAS-Ziel von 5,1 bis 5,2. Der Hebel war kein größeres Budget allein, sondern die Umstellung der PMax-Struktur auf Performance Based Bucketing. Die besten Produkte stehen dadurch dauerhaft in Kampagnen, in denen wir im Budget wachsen können.
Farbklecks24 muss bei jedem investierten Euro profitabel bleiben. Wachstum war gewünscht, aber nur profitables Wachstum. Mit der alten, themenbasierten Struktur ließ sich das Wachstum nur schwer vorantreiben.
Die Produkte tragen nur eine kleine Marge. Deshalb muss die Kampagnenstruktur ein hohes ROAS-Ziel von 5,1 bis 5,2 halten. Kein Spielraum für Streuverlust oder unrentable Produkte im Push.
Vorher waren die Kampagnen themenbasiert aufgebaut. Damit ließ sich das Budget nicht sauber auf die jeweils profitabelsten Produkte lenken, das Wachstum blieb deutlich hinter dem Möglichen zurück.
Im Vorjahr sanken Kosten und Umsatz nach April kontinuierlich, bis wir im August wieder gepusht haben. Über das Jahr verschieben sich die wichtigen Produkte, die Struktur muss dem folgen können.
Vor rund zwei Monaten kam Farrow & Ball als zusätzliche Marke dazu. Sie läuft profitabel bei einem ROAS von rund 3, trotz schwankender Performance liegen wir auf die letzten 30 Tage am ROAS-Ziel.
Produkte wandern automatisch in die Kampagne, die zu ihrer aktuellen Profitabilität passt. Das ist der Kern der Beilmann-Methode und Teil des Beilmann Pull-Push-Prinzips.
Stars haben Budget und starken ROAS. Potentials liefern einen sehr starken ROAS bei bisher wenig Budget. Hier bekommen sie Budget und steigen schnell zu Stars auf oder wieder ab.
Eine eigene Kampagne für Produkte, die genug Budget bekommen haben, aber im ROAS schwächeln. Hier ziehen wir das ROAS-Ziel an, statt den Push zu belasten.
Produkte, die aktuell kein Budget bekommen. Hier geben wir gezielt Budget, um sie in die anderen Buckets zu heben, sobald die Nachfrage da ist.
Das Jahresziel waren 10 % Wachstum. Real steht ein Umsatzplus von 53 %, bei nur 31 % mehr Budget und gehaltenem ROAS-Ziel. Der Umsatz ist dabei deutlich stärker gewachsen als das Budget.
Am deutlichsten zeigt sich das Setup in den Sommermonaten, in denen andere Produkte wichtig werden. Im Vorjahr sanken Kosten und Umsatz nach April bis August. Dieses Jahr konnten wir in genau diesen Monaten die Budgets aggressiv pushen, weil die Struktur automatisch den profitablen Produkten folgt.
Farrow & Ball kam vor rund zwei Monaten als zusätzliche Marke dazu und läuft bei einem ROAS-Ziel von rund 3 profitabel. Weil dieses Ziel unter der Bucketing-Schwelle von 5 liegt, fährt die Marke bewusst in einer eigenen Kampagne außerhalb des Bucketings. Die Performance schwankt noch, über die letzten 30 Tage liegen wir aber im Ziel. Gesteuert wird das über aktive Budget-Anpassungen.
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Lukas steuert mit seinem Team über 120 Mio. € Ad Spend pro Jahr durch Google und YouTube. Performance Based Bucketing ist Teil der Beilmann-Methode, mit der wir produktreiche D2C-Shops auch bei schmalen Margen profitabel wachsen lassen.
Performance Based Bucketing ist eine PMax-Struktur, bei der Produkte nach ihrer aktuellen Profitabilität in vier Buckets sortiert werden, verteilt auf drei Kampagnen. Stars und Potentials teilen sich die Push-Kampagne mit hohem Budget und einem ROAS-Ziel von 500 %. Underperformer laufen in einer eigenen Kampagne mit strengerem ROAS-Ziel von 550 %, Invisibles in einer Kampagne, die den Conversion-Wert maximiert. So bleiben die besten Produkte immer dort, wo wir wachsen können.
Es gibt vier Buckets. Stars haben Budget und starken ROAS, Potentials liefern starken ROAS bei bisher wenig Budget. Beide stehen in der Push-Kampagne, in der Potentials schnell zu Stars aufsteigen oder wieder absteigen. Underperformer haben genug Budget, aber schwachen ROAS und laufen mit strengerem Ziel. Invisibles bekommen bisher kein Budget, hier geben wir gezielt Budget, um sie aufzubauen. Steigt oder fällt der ROAS, wechselt ein Produkt nachfragebedingt den Bucket.
Bei schmalen Margen ist kein Spielraum für Streuverlust. Farbklecks24 muss ein ROAS-Ziel von 5,1 bis 5,2 halten. Performance Based Bucketing lenkt Budget gezielt auf profitable Produkte und schützt schwächere Produkte durch strengere ROAS-Ziele. So bleibt jeder investierte Euro profitabel.
Farbklecks24 ist im Vergleich zum Vorjahr um 53 % im Umsatz gewachsen, bei nur 31 % mehr Budget und einem gehaltenen ROAS-Ziel von 5,1 bis 5,2. Das ursprüngliche Jahresziel lag bei 10 % Wachstum und wurde damit um mehr als das Fünffache übertroffen.
Sie steigen aus der Push-Kampagne in den Underperformer- oder Invisibles-Bucket ab, wo sie mit strengerem ROAS-Ziel oder eigenem Budget laufen. Statt die Profitabilität des Push zu belasten, werden sie dort separat gefahren. Steigt die Nachfrage wieder, lenkt Google das Budget zurück und sie steigen erneut auf.
Farrow & Ball läuft bewusst außerhalb des Bucketings. Weil das ROAS-Ziel der Marke bei rund 3 liegt und damit unter der Bucketing-Schwelle von 5, fährt sie in einer eigenen Kampagne. Die Performance schwankt noch, über die letzten 30 Tage liegen wir aber im Ziel, gesteuert über aktive Budget-Anpassungen.
Ja. Performance Based Bucketing ist Teil der Beilmann-Methode und des Beilmann Pull-Push-Prinzips. Es greift bei jedem produktreichen D2C-Shop mit klaren Profitabilitätszielen und ist besonders bei schmalen Margen und saisonalen Sortimenten wirksam. Mehr dazu im Wissens-Hub.