Das Beilmann-Glossar erklärt die 16 wichtigsten Begriffe rund um Google und YouTube Ads, kurz und mit Kontext für D2C-Brands ab 5 Mio. € Umsatz. Keine Wikipedia-Definitionen, sondern die Sicht aus Accounts mit über 120 Mio. € Ad Spend pro Jahr.
Google-Ads-Begriffe lassen sich in vier Gruppen sortieren: Kampagnentypen (Search, Shopping, Performance Max, Demand Gen, YouTube), Kennzahlen und Gebote (ROAS, tROAS, tCPA), Setup und Tracking (Conversion-Tracking, Audiences, Asset Groups) sowie die Steuerungslogik (Pull, Push, Kill/Scale). Genau in dieser Reihenfolge bauen wir auch Accounts auf.
Textanzeigen in den Google-Suchergebnissen. Sie greifen bestehende Nachfrage ab, also Menschen, die aktiv suchen.
Bei D2C: der klassische Pull-Kanal, profitabel, aber durch das Suchvolumen gedeckelt.
Produktanzeigen mit Bild, Preis und Shop, gespeist aus dem Merchant-Center-Feed.
Bei D2C: meist der wichtigste Pull-Kanal. Die Feed-Qualität entscheidet über Erfolg.
Ein kampagnenübergreifender Typ, der Search, Shopping, Display, YouTube und Discover automatisiert bespielt.
Bei D2C: kann skalieren, kostet aber Kontrolle. Gezielt einsetzen, nicht als Allheilmittel.
Push-Kanal für visuelle Anzeigen in YouTube, Discover und Gmail. Erzeugt neue Nachfrage, bevor jemand sucht.
Bei D2C ab 5 Mio. €: der Hebel über reines Abgreifen hinaus. Siehe Pull-Push-Prinzip.
Video-Anzeigen vor, während und neben YouTube-Inhalten (Instream, Shorts, InFeed).
Bei D2C: reiner Push-Kanal, zahlt auf Brand und Performance ein. META-Bestperformer oft direkt übernehmbar.
Return on Ad Spend, also Umsatz geteilt durch Werbekosten. Ein ROAS von 4× heißt 4 € Umsatz je 1 € Spend.
Bei D2C: nie isoliert lesen, immer gegen Marge und CAC-Ziel.
Ziel-ROAS als Gebotsstrategie. Du gibst Google einen Zielwert vor, die Gebote werden darauf optimiert.
Bei D2C: zu hoch gesetzt drosselt Volumen, zu niedrig frisst Marge.
Ziel-CPA, also der angestrebte Preis pro Conversion als Gebotsstrategie.
Bei D2C: sinnvoll bei konstantem Conversion-Wert. Bei schwankenden Warenkörben ist tROAS besser.
Die Messung von Käufen und Aktionen, die deine Kampagnen optimieren.
Bei D2C: ohne sauberes, server-seitiges Tracking optimiert Google ins Blinde.
Das Schalten von Anzeigen auf den eigenen Markennamen.
Bei D2C: lohnt sich, wenn Wettbewerber aggressiv auf deine Marke bieten.
Anzeigen an Menschen, die deine Website oder App schon kannten.
Bei D2C: günstig und konvertiert gut, skaliert aber nicht. Ernte, kein Wachstum.
Hinweise an Google, welche Zielgruppen relevant sind, vor allem bei PMax und Demand Gen.
Bei D2C: Startsignal, kein hartes Targeting. Gute Signale beschleunigen die Lernphase.
Bündel aus Creatives, Texten und Signalen innerhalb einer Performance-Max-Kampagne.
Bei D2C: das Steuerungselement, mit dem du PMax thematisch sortierst.
Kanäle, die bestehende Nachfrage ernten, vor allem Search und Shopping.
Wichtig, aber durch das Suchvolumen begrenzt. Mehr im Pull-Push-Prinzip.
Kanäle, die neue Nachfrage aufbauen, vor allem Demand Gen und YouTube.
Erzeugt Nachfrage, bevor jemand sucht. Mehr im Pull-Push-Prinzip.
Schwache Creatives und Kampagnen konsequent abschalten (Kill), starke mit mehr Budget skalieren (Scale).
Bei D2C: früh und datenbasiert entscheiden, statt Mittelmaß durchzuschleppen.
Unser komplettes System hinter profitablem D2C-Wachstum: die Evolutionsstufen, die Hebel und die richtige Reihenfolge. Gebündelt aus über 120 Mio. € Ad Spend pro Jahr. Kostenlos, gegen deine E-Mail.
Die Definitionen hier sind nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus der täglichen Arbeit mit echten D2C-Brands. Lukas verantwortet bei beilmann. die Steuerung von über 120 Mio. € Ad Spend pro Jahr.
Standard Shopping zeigt nur Produktanzeigen und gibt dir Kontrolle über Feed und Gebote. Performance Max spielt automatisiert über alle Kanäle aus, inklusive YouTube und Display, nimmt dir aber Transparenz. Wir nutzen PMax gezielt und wissen, wie wir sie genau auf die Ziele steuern, die du gerade für deine Profitabilität brauchst.
ROAS ist die gemessene Kennzahl Umsatz pro Werbeausgabe. tROAS ist eine Gebotsstrategie, bei der du Google einen Ziel-ROAS vorgibst, auf den die Gebote optimiert werden.
Nicht ganz. Demand Gen ist ein Kampagnentyp, der unter anderem YouTube bespielt, aber auch Discover und Gmail. YouTube Ads umfasst alle Video-Formate auf YouTube. Beide sind Push-Kanäle.
Pull-Kanäle wie Search und Shopping ernten bestehende Nachfrage. Push-Kanäle wie Demand Gen und YouTube bauen neue Nachfrage auf. Das Beilmann Pull-Push-Prinzip kombiniert beides zu einer Growth Engine.
Wir schauen uns deinen Account in der Tiefe an und zeigen dir konkrete Wachstumshebel für 2026.