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Glossar

Google & YouTube Ads, für D2C erklärt.

Das Beilmann-Glossar erklärt die 16 wichtigsten Begriffe rund um Google und YouTube Ads, kurz und mit Kontext für D2C-Brands ab 5 Mio. € Umsatz. Keine Wikipedia-Definitionen, sondern die Sicht aus Accounts mit über 120 Mio. € Ad Spend pro Jahr.

Von Lukas Maria Beilmann Zuletzt aktualisiert: 11. Juni 2026
Kurz gesagt

Google-Ads-Begriffe lassen sich in vier Gruppen sortieren: Kampagnentypen (Search, Shopping, Performance Max, Demand Gen, YouTube), Kennzahlen und Gebote (ROAS, tROAS, tCPA), Setup und Tracking (Conversion-Tracking, Audiences, Asset Groups) sowie die Steuerungslogik (Pull, Push, Kill/Scale). Genau in dieser Reihenfolge bauen wir auch Accounts auf.

Kampagnentypen

Search-Kampagne

Textanzeigen in den Google-Suchergebnissen. Sie greifen bestehende Nachfrage ab, also Menschen, die aktiv suchen.

Bei D2C: der klassische Pull-Kanal, profitabel, aber durch das Suchvolumen gedeckelt.

Shopping-Kampagne

Produktanzeigen mit Bild, Preis und Shop, gespeist aus dem Merchant-Center-Feed.

Bei D2C: meist der wichtigste Pull-Kanal. Die Feed-Qualität entscheidet über Erfolg.

Performance Max

Ein kampagnenübergreifender Typ, der Search, Shopping, Display, YouTube und Discover automatisiert bespielt.

Bei D2C: kann skalieren, kostet aber Kontrolle. Gezielt einsetzen, nicht als Allheilmittel.

Demand Gen

Push-Kanal für visuelle Anzeigen in YouTube, Discover und Gmail. Erzeugt neue Nachfrage, bevor jemand sucht.

Bei D2C ab 5 Mio. €: der Hebel über reines Abgreifen hinaus. Siehe Pull-Push-Prinzip.

YouTube Ads

Video-Anzeigen vor, während und neben YouTube-Inhalten (Instream, Shorts, InFeed).

Bei D2C: reiner Push-Kanal, zahlt auf Brand und Performance ein. META-Bestperformer oft direkt übernehmbar.

Kennzahlen & Gebote

ROAS

Return on Ad Spend, also Umsatz geteilt durch Werbekosten. Ein ROAS von 4× heißt 4 € Umsatz je 1 € Spend.

Bei D2C: nie isoliert lesen, immer gegen Marge und CAC-Ziel.

tROAS

Ziel-ROAS als Gebotsstrategie. Du gibst Google einen Zielwert vor, die Gebote werden darauf optimiert.

Bei D2C: zu hoch gesetzt drosselt Volumen, zu niedrig frisst Marge.

tCPA

Ziel-CPA, also der angestrebte Preis pro Conversion als Gebotsstrategie.

Bei D2C: sinnvoll bei konstantem Conversion-Wert. Bei schwankenden Warenkörben ist tROAS besser.

Setup & Tracking

Conversion-Tracking

Die Messung von Käufen und Aktionen, die deine Kampagnen optimieren.

Bei D2C: ohne sauberes, server-seitiges Tracking optimiert Google ins Blinde.

Brand Bidding

Das Schalten von Anzeigen auf den eigenen Markennamen.

Bei D2C: lohnt sich, wenn Wettbewerber aggressiv auf deine Marke bieten.

Remarketing

Anzeigen an Menschen, die deine Website oder App schon kannten.

Bei D2C: günstig und konvertiert gut, skaliert aber nicht. Ernte, kein Wachstum.

Audience Signals

Hinweise an Google, welche Zielgruppen relevant sind, vor allem bei PMax und Demand Gen.

Bei D2C: Startsignal, kein hartes Targeting. Gute Signale beschleunigen die Lernphase.

Asset Groups

Bündel aus Creatives, Texten und Signalen innerhalb einer Performance-Max-Kampagne.

Bei D2C: das Steuerungselement, mit dem du PMax thematisch sortierst.

Beilmann-Methodik

Pull-Marketing

Kanäle, die bestehende Nachfrage ernten, vor allem Search und Shopping.

Wichtig, aber durch das Suchvolumen begrenzt. Mehr im Pull-Push-Prinzip.

Push-Marketing

Kanäle, die neue Nachfrage aufbauen, vor allem Demand Gen und YouTube.

Erzeugt Nachfrage, bevor jemand sucht. Mehr im Pull-Push-Prinzip.

Kill/Scale-Methode

Schwache Creatives und Kampagnen konsequent abschalten (Kill), starke mit mehr Budget skalieren (Scale).

Bei D2C: früh und datenbasiert entscheiden, statt Mittelmaß durchzuschleppen.

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Lukas Maria Beilmann
Über den Autor

Lukas Maria Beilmann

Gründer, beilmann.

Die Definitionen hier sind nicht aus dem Lehrbuch, sondern aus der täglichen Arbeit mit echten D2C-Brands. Lukas verantwortet bei beilmann. die Steuerung von über 120 Mio. € Ad Spend pro Jahr.

10+
Jahre Google Ads Specialist
40+
Mitarbeitende bei beilmann.
9.000+
LinkedIn-Follower
FAQs

Oft verwechselte Begriffe

Was ist der Unterschied zwischen Performance Max und Standard Shopping?+

Standard Shopping zeigt nur Produktanzeigen und gibt dir Kontrolle über Feed und Gebote. Performance Max spielt automatisiert über alle Kanäle aus, inklusive YouTube und Display, nimmt dir aber Transparenz. Wir nutzen PMax gezielt und wissen, wie wir sie genau auf die Ziele steuern, die du gerade für deine Profitabilität brauchst.

ROAS oder tROAS, was ist der Unterschied?+

ROAS ist die gemessene Kennzahl Umsatz pro Werbeausgabe. tROAS ist eine Gebotsstrategie, bei der du Google einen Ziel-ROAS vorgibst, auf den die Gebote optimiert werden.

Ist Demand Gen dasselbe wie YouTube Ads?+

Nicht ganz. Demand Gen ist ein Kampagnentyp, der unter anderem YouTube bespielt, aber auch Discover und Gmail. YouTube Ads umfasst alle Video-Formate auf YouTube. Beide sind Push-Kanäle.

Was bedeutet Pull- und Push-Marketing bei Google Ads?+

Pull-Kanäle wie Search und Shopping ernten bestehende Nachfrage. Push-Kanäle wie Demand Gen und YouTube bauen neue Nachfrage auf. Das Beilmann Pull-Push-Prinzip kombiniert beides zu einer Growth Engine.

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