Skalierbare Google-Architektur
Wir begannen mit der radikalen Vereinfachung des Google-Setups: Statt komplexer Keyword-Cluster setzten wir konsequent auf Exact Match für alle Brand-Suchbegriffe – so konnten wir die Kontrolle über Budget und Intent zurückgewinnen. Gleichzeitig strukturierten wir Kampagnen nach Use Cases und Produktlinien, um maximale Relevanz in der Ausspielung zu erreichen. Mit unserem eigens entwickelten Market Maturity Framework rollten wir in neue Märkte nur dann aus, wenn Nachfrage und Performance es hergaben. PMAX-Kampagnen wurden ausschließlich für Brand Shopping genutzt – ohne Streuverlust durch irrelevante Platzierungen.
Für echte Skalierung braucht es mehr als Optimierung: Wir entwickelten eine modulare Content-Engine, mit der wir systematisch neue Creatives produzieren und testen konnten – monatlich über 5.000 Varianten. Ausgangspunkt waren validierte Use Cases, für die wir psychologisch starke Botschaften herausarbeiteten. Diese wurden in einem Framework aus Video-, Static- und Influencer-Formaten umgesetzt. Jedes Asset durchlief ein strukturiertes Message- und Format-Testing, bevor es skaliert wurde.
YouTube als Wachstumskanal
YouTube wurde zum Schlüsselkanal für Mid- und Lower-Funnel-Skalierung. Mit unserer Kill & Scale-Methodik testeten wir verschiedene Ad-Formate und Botschaften systematisch gegen definierte CPA-Ziele. Nur, was performte, wurde weiter skaliert. Dabei verzahnten wir Demand Gen mit Performance Layern und behielten durch operatives Setup und klare ROAS-Grenzen jederzeit die Kontrolle – auch bei großen Spendings.